Sohn und Mutter mit Smartphones
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Wie die Eltern, so die Kinder …

Die Medienkompetenz von Kindern soll gefördert werden.
 
Publiziert: 11.11.2015

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Die Förderung der Medienkompetenz von Kindern ist bereits im frühen Primarschulalter wichtig. Dies hält eine Studie über das Medienverhalten von 6- bis 13-jährigen Kindern in der Schweiz fest. «Wie die Eltern, so die Kinder …» – diese Redensart trifft auch auf das Medienverhalten von Kindern zu.

«Wie die Eltern, so die Kinder …» – diese Redensart trifft auch auf das Medienverhalten von Kindern zu. Dies stellt die erstmals in der Schweiz durchgeführte Studie «MIKE» über die Mediennutzung von Kindern und ihren Eltern fest: «Eltern und Kinder beeinflussen sich in ihrer Mediennutzung gegenseitig und nutzen oft die gleichen Medien ähnlich häufig.» Fernsehen, Musik hören und Bücher lesen sind generationenübergreifende Mediennutzungen.
Die Forscher stellen zudem einen Zusammenhang zwischen den Freizeitaktivitäten der Kinder und Eltern fest: «Wenn Eltern beispielsweise häufig Bücher lesen, ist es wahrscheinlich, dass auch ihre Kinder häufig Bücher lesen und umgekehrt.»

Zuoberst auf der Rangliste der liebsten Freizeitaktivitäten der 6- bis 13-Jährigen stehen aber nicht die Medien. Ihre liebste Freizeitbeschäftigung ist das Spielen (draussen spielen, spielen mit Familienmitgliedern oder Freunden, Spiele, Gesellschafts- oder Rollenspiele machen), an zweiter Stelle folgen Sportaktivitäten. Erst an dritter Stelle folgt das «Gamen». Auf Platz vier bis sechs finden sich das Fernsehen- und Filmeschauen, das Lesen und das Musik hören und Musizieren. Kinder in unserem Land sind fit mit Medien. Die meisten Haushalte sind mit einem breiten Medienangebot ausgestattet – vom Smartphone über Computer, Fernsehgerät, Radioapparat und CD-Player bis zur Spielkonsole. Die Kinderzimmer selbst verfügen jedoch häufig «nur» über CD-Player und Radio, in einem Viertel der Zimmer findet man auch MP3-Player, Smartphone, tragbare Spielkonsole und Kassettenrekorder. Im Alter von 10 Jahren steigt die  Verfügbarkeit von Handy/Smartphone, Computer und Internetzugang im eigenen Zimmer sprunghaft an. Auf die Frage, welches ihr liebstes Medium sei, nennen die meisten Kinder das Smartphone, gefolgt vom Fernsehen und vom Buch.

Bei der konkreten Mediennutzung im Alltag stehen Musik hören, Fernsehen schauen und Bücher lesen bei den Kindern ganz oben, bei den Jungen auch das Gamen. Die Nutzung digitaler Medien wie Smartphone, Fotos oder Videos machen, Computer und Internet (Spitzenreiter: YouTube!) steigt mit zunehmendem Alter – insbesondere ab dem 10. Lebensjahr – rasch an. Abschliessend kommt die MIKE-Studie zum
Schluss, dass die Förderung der Medienkompetenz bereits im frühen Primarschulalter von grosser Wichtigkeit sei und dass dabei die Eltern eine wichtige Rolle spielten, weil Kinder «den Umgang mit Medien in erster Linie über das Beobachten und Imitieren von Eltern und Bezugspersonen erlernen. Eltern sollten sich dieser Vorbildrolle und ihres Einflusses bewusst sein; zu den elterlichen Aufgaben gehört auch die aktive Auseinandersetzung mit neuen Medien.»

© Online-Redaktion ERF Medien
 
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