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Diskriminierung von Christen in der DDR wird erforscht

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Symbol der DDR-Friedensbewegung | (c) Kramer96/Wikipedia
03.04.2019
Professor Christopher Spehr möchte mit der dreijährigen Forschungsarbeit das Unrecht des DDR-Regimes aufdecken und die Schicksale Einzelner beleuchten.
 
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Die Landesregierung des deutschen Bundeslandes Thüringen möchte die Diskriminierung von Christen in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik DDR erforschen lassen. Die Universität Jena soll dieses Forschungsprojekt übernehmen, geleitet von Christopher Spehr, Professor am Lehrstuhl Kirchengeschichte. Spehr möchte mit der dreijährigen Forschungsarbeit das Unrecht des DDR-Regimes aufdecken und die Schicksale Einzelner beleuchten.

Er weist darauf hin, dass man im Hinblick auf die DDR nicht von Verfolgung sprechen könne, sondern von Diskriminierung und Repression. Die Kirchen hätten sich zwar frei entfalten können, der Staat hätte ihnen jedoch immer wieder Vorschriften gemacht. Und wer sich zum christlichen Glauben bekannte, hatte durchaus mit Nachteilen zu rechnen

Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf 1960er Jahre, denn mit dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 begann eine neue Phase im Verhältnis zwischen Kirche und Staat. Die Militarisierung der DDR wurde vorangetrieben, was zu zusätzlichen Spannungsfeldern führte.

 

( © Online-Redaktion ERF Medien)
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