Gast Stefan Loss
Gast Stefan Loss | (c) ERF Medien

Ich lebe mit der Niere meiner Frau

Neue Hoffnung durch Organspende
 
Publiziert: 22.11.2022

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Von Jonas Matsch

Bei Stefan Loss werden Zystennieren diagnostiziert. Mit dieser Diagnose beginnt für ihn die herausforderndste Zeit seines Lebens: eine Achterbahnfahrt, die ihn mitreisst. Eine Geschichte von Ängsten und Tiefen bis hin zu Höhen und Hoffnung. Über diese prägende Zeit hat er in seinem Buch «Auf Herz und Nieren» geschrieben und erzählt dort, wie er Gott neu erlebt hat.

Diagnose: Zystenniere
«Herr Loss, Sie haben Zystennieren.» Diese Diagnose wirft das Leben des damals 46-Jährigen völlig aus der Bahn. Zystennieren sind eine Erbkrankheit, welche sich durch ein stetiges Wachstum von Zysten – flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen – in den Nieren äussert. Als Freiberufler kann er es sich nicht leisten, für längere Zeit krank zu sein. Die Krankheit kann er lange verdrängen, bis hohe Entzündungswerte eintreten.

Rasante Talfahrt und die Ungewissheit
Im Ultraschall wird an der rechten Niere ein verdächtiges Gewebe entdeckt – Verdacht auf Krebs. Obwohl sich dieser Verdacht nicht bestätigt, steht fest, dass eine schwierige Operation bevorsteht. «Eine meiner beiden Zystennieren musste auf jeden Fall entfernt werden, weil sie einen ständigen Entzündungsherd darstellte», erzählt Stefan. Nach der Entnahme der rechten Niere muss er fast täglich an die Dialyse. Ihm wird klar: Ohne eine Nierenspende wird er sein ganzes Leben auf diese angewiesen sein. Ein Gewebetest zeigt: Seine Frau Sabine kommt als Lebendnierenspenderin in Frage. Aber vor einem endgültigen Go für eine Transplantation müssen beide noch einen achtmonatigen Ärztemarathon absolvieren. Eine Zitterpartie beginnt für die beiden, denn jedes Untersuchungsergebnis kann das Aus bedeuten. Schliesslich ist es so weit: Die Operation verläuft gut und das Ergebnis ist einwandfrei.

Turbulente Zeiten, viele Fragen
Die Erlebnisse des ganzen Jahres werfen in Stefan viele Fragen auf, vor allem an Gott. Wie kann man an einen guten Gott glauben, wenn man solche schlimmen Dinge erlebt? Wie kann Gott das zulassen? Schliesslich erkennt er: «Gott ist nicht dafür zuständig, meine Wünsche zu erfüllen, sondern mir Halt zu geben im Leben und in allen Umständen.» In seinem Leben hat er viele arme Länder bereist und Menschen in Armut getroffen. Zurück in Deutschland werden ihm erneut die hiesige Sicherheit und der Luxus bewusst. Diese Haltung stimmt Stefan dankbar. Er sagt: «Bewusste Dankbarkeit hat mich verändert.» Während der ganzen Leidenszeit gibt er die Hoffnung nicht auf, dass Jesus bei ihm ist. Obwohl sich Stefan in der schwierigsten Zeit seines Lebens allein fühlte, ist ihm heute bewusst, dass dieser Gott die ganze Zeit bei ihm war.

© Online-Redaktion ERF Medien
 
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