«Detox» bezeichnet den Prozess, den Körper von schädlichen Stoffen, sogenannten Toxinen, zu befreien. Der Prozess der Entgiftung kann die eigene Gesundheit fördern und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
Der Verzicht auf bestimmte Dinge (beispielsweise Essen, Alkohol, Luxus oder Smartphone) wird auch genutzt, um sich von Ablenkungen zu befreien. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, beispielsweise durch spezielle Diäten, Saftkuren, Kräuterbehandlungen oder Fasten.
«Detox» ist aber nicht nur körperliche Reinigung. Fasten hat in der christlichen Tradition eine tiefere spirituelle Dimension und hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Nähe zu Gott.
Time:out ist eine Aktion des Blauen Kreuzes Bern-Solothurn-Freiburg. Diese Aktion ermutigt seit 40 Jahren Personen jeder Altersgruppe, den eigenen Konsum und gewisse Gewohnheiten in der Fastenzeit vor Ostern genauer unter die Lupe zu nehmen.
Auch Melanie Beutler-Hohenberger ist dieses Jahr wieder dabei. Sie und ihre Familie sind Genussmenschen. Doch während einer Woche konzentrieren sie sich gemeinsam darauf, beispielsweise mit Zucker, Fleisch oder Alkohol eine Pause zu machen.
Für Philipp Frei sind verzichten und entgiften keine Fremdwörter. Er hat bereits Erfahrung im klassischen Fasten bis hin zur Saftkur gesammelt. Dieses Jahr hat er sich als Time:Out zum Ziel gesetzt, seinen Medienkonsum zu reduzieren.
Auch die Ernährungswissenschaftlerin Christine Brombach fastet regelmässig. Sie sieht es als Chance, ungesunde Abhängigkeiten loszulassen und sich neu orientieren zu können. Als Dozentin für Ernährung und Konsumentenforschung mit Schwerpunkt Ernährungsverhalten und Nachhaltigkeit an der ZHAW Wädenswil schaut sie genau hin.
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