Ostern – Bedeutung

Mit der Feier der Auferstehung erhalten Menschen mit Ostern neue Perspektiven: Hoffnung kann unser Handeln bestimmen. Wir dürfen davon ausgehen, dass es ein mehr an Energie, Kraft und Vermögen gibt als das, was wir selber zustande bringen. Ostern!

Was Ostern so hoffnungsvoll macht

Und wie es das Ei geschafft hat, zum Ostersymbol zu werde.

 

Vordergründig mag es einen ziemlich banalen Grund dafür geben, dass wir an Ostern traditionellerweise Eier essen: Unter die tierischen Produkte, deren Verzehr seit dem Mittelalter während der Fastenzeit untersagt war, fielen auch die Eier. Da die Hühner im Frühling im Vergleich zu den kalten Wintermonaten wieder gut legten, hatte sich um die Osterzeit ein so grosser Vorrat angesammelt, dass die Eier durch Kochen haltbar gemacht wurden. Einen Teil der Eier verzierte man offenbar, brachte sie in die Kirche zur Weihe und verschenkte sie danach.

 

Die Symbolik dieses gekochten Eis wird unterschiedlich gedeutet, unter anderem als Zeichen für das sich schnell wendende Schicksal: Wie sich ein rohes Ei in heissem Wasser in kürzester Zeit zu einem hartgekochten wandelt, wurde damals in einer einzigen Nacht ein Sklavenvolk zu einer freien Nation.

Wie das Ei zu Ostern kam

Wie das Ei zu Ostern kam | (c) ERF Medien

Karfreitag und Ostern – im Dialog

Vom Todesurteil zum Kreuz, vom leeren Grab bis hin zu den Reaktionen auf dieses schier unglaubliche Ereignis. Wir vertiefen diese Geschichte mit unseren Theologinnen und Theologen aus dem Format «us de Bible». Sie stellen sich dem Bibeltext und geben ihm anhand von Beispielen und Gedanken eine besondere Note.

drei Kreuze im Hintergrund, aus der Sicht des offenen Grabs

Karfreitag und Ostern

Nachruf auf Jesus

Was machte das Leben und Sterben von Jesus so besonders, dass auch heute noch davon erzählt wird? Wer war dieser Jesus, der eine Weltreligion begründete? Im Talk würdigen wir sein Leben und seinen Tod mit einer Art Nachruf.

 

Ostertalk: Gast Markus Giger, Moderatorin Michelle Boss

Ostern Basic

Was geschah damals an Ostern?

Peter Schulthess ist reformierter Pfarrer und hat die Ostergeschichte schon rund 30 Mal gepredigt.  Schauen wir uns nun die einzelnen Ereignisse nochmals an. Was geschah am Gründonnerstag, wer hat Jesus verraten, war Pilatus doch auf der Seite von Jesus und was erwartete die drei Frauen am Grab?

 

Blick aus einer Höhle hinaus, die durchflutet von Sonnenlicht ist

Auferstehung bedeutet Hoffnung | (c) Bruno van der Kraan/Unsplash

Bedeutung von Ostern

Ostern – das wichtigste Fest der Christenheit

An einer Beerdigung hat jeder mit grosser Wahrscheinlichkeit schon einmal teilgenommen. An einer Auferweckung wahrscheinlich die Wenigsten. Aber genau das feiert man an Ostern. Denn dann ist Jesus, Gottes Sohn, vom Tode auferstanden. Deshalb ist es kein Wunder, dass Ostern eines der grössten christlichen Feste ist. Vielfalt beim Feiern, Einheit bei der Bedeutung – das ist Ostern bei den christlichen Kirchen in der Schweiz.

Da Leiden, Sterben und Auferstehung Christi laut den Aussagen des Neuen Testamentes in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum. Dieses Jahr finden die Osterfeierlichkeiten am Sonntag, 4. April 2021 statt

Fastenzeit

Begleitbuch durch die Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag

Die reformierte Pfarrerin Janine Haller war auf der Suche nach einem Heft oder einem Buch, welches Kirchgemeindemitglieder durch die Fastenzeit begleitet. Weil sie jedoch nichts Passendes fand, verfasste sie selbst ein Andachtsbuch. Es begleitet die Leserinnen vom Aschermittwoch bis zum Ostersonntag.

Den tieferen Sinn von Ostern gehend entdecken

Sich auf den Weg machen

Jedes Jahr zur Fastenzeit und an Ostern bieten verschiedene Pfarreien und Kirchgemeinden unter unterschiedlichen Namen Wege an: Kreuzwege, Osterwege, Stationenwege, Passionswege. Das Ziel ist das gleiche: Sich zusammen auf den Weg begeben und sich mit dem tieferen Sinn von Ostern auseinandersetzen.

Eine Ostergeschichte

Geliebt und getragen im Zerbruch – Geschichte von Corinne

Geliebt und getragen im Zerbruch

Der bockige Messias

Jesus ist schwer zu fassen. Er ist sanftmütig und ausfallend, anziehend und abstossend, Sympathieträger und Hassfigur.

Auf vielen Gemälden blickt Jesus von Nazareth drein wie eine Mutter Teresa mit einer Überdosis Kamillentee: Der Künstler- Jesus ist ein lammfrommer Mitmensch. Der Autoren-Jesus hingegen ist wild; ein Vagabund und Querulant zweifelhafter Herkunft, der seine eigene Hinrichtung provoziert. Unabhängig von ihrer Historizität machen seine Geschichten die Leute bis heute sanft und wütend.

 

Ostern – Grund genug zum Feiern

Ostern ist das wichtigste Fest der Christenheit

Denn damit wird gefeiert, dass Jesus vor rund 2000 Jahren von den Toten auferstanden ist. Genaueres erklären uns Simon Graf (freikirchlicher Theologe), Thomas Meli (katholischer Theologe) und Peter Schulthess (reformierter Theologe).

Osterkerze

Alter Brauch mit grosser Bedeutung

Wer an Ostern in einer katholischen oder reformierten Kirche einen Gottesdienst besucht, wird höchstwahrscheinlich eine Osterkerze zu sehen bekommen. Laut Wikipedia handelt es sich dabei um «eine grosse Kerze aus gebleichtem Bienenwachs, die in der Liturgie der Westkirchen zu Beginn der Osternachtfeier am Osterfeuer bereitet, geweiht und entzündet wird». Mehr über ihre Bedeutung und den mit ihr verbundenen Brauch erzählt uns der reformierte Pfarrer Peter Schulthess.

Osterbericht - Radiobeiträge

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