Die Glasflasche auf dem Spielplatz, der Zigarettenstummel im Wald oder auch der Kaugummi auf dem Dorfplatz: Littering entsteht da, wo Abfälle im öffentlichen Raum achtlos weggeworfen oder liegengelassen werden.
Das Bundesamt für Umwelt geht davon aus, dass sich allein die Reinigungskosten für Littering in der Schweiz pro Jahr auf ca. 200 Millionen Franken belaufen. Ein wichtiger Schritt dagegen ist die Prävention und die Sensibilisierung rund um dieses Thema.
Aus diesem Grund sind seit gut einer Woche auch wieder die Botschafter-Teams der IGSU (des Schweizer Kompetenzzentrums gegen Littering) im Einsatz. Sie sind in der ganzen Schweiz unterwegs, in diesen Tagen zum Beispiel in der Stadt Zürich. Sie sollen die Schweizer Bevölkerung aktiv an Veranstaltung, in Schulen, sowie im öffentlichen Raum zum Thema sensibilisieren.
Die IGSU schreibt in einer Mitteilung, dass sie dadurch das Bewusstsein für die Littering-Thematik stärken will. Die Botschafter-Teams sollen der Bevölkerung mit Charme und auf Augenhöhe begegnen. «Die Botschafterinnen und Botschafter stossen auf viel Interesse, können die Passantinnen und Passanten während vier bis fünf Minuten in interessante Gespräche verwickeln und werden vielerorts wiedererkannt», sagt Nora Steimer, Geschäftsleiterin IGSU. Jedes Jahr werden so rund 196 000 Personen sensibilisiert.
Die IGSU führt neben den Botschafter-Teams weitere Massnahmen zur Sensibilisierung durch. Sie organisiert zum Beispiel den jährlichen Clean-Up-Day im September. Weiter unterstützt sie Städte, Gemeinden und Schulen bei der Umsetzung von sogenannten Raumpatenschafts-Projekten oder mit Workshops zu den Themen Littering, Recycling und Umweltschutz.
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