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Thomas Baur
Thomas Baur | (c) privat

Bei einem Bandenkrieg beinahe mit dem Leben bezahlt

Der Weg raus aus der Kriminalität
Publiziert: 17.01.2022 19.01.2022

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Von Chantal Bigler

Thomas Baur erlebt als Kind häusliche Gewalt und will sich im Alter von zehn Jahren das Leben nehmen – der eine Suizidversuch scheitert durch eine Begegnung mit einem Engel. Bevor Thomas Gott kennenlernt, vergehen einige Jahre – bis dahin ist sein Leben von Hass und Wut geprägt, so sehr, dass er beinahe in einer Schlägerei selbst sein Leben verliert.

Das Leben auf die harte Tour kennenlernen – nichts würde die Lebensgeschichte von Thomas Baur besser beschreiben als dieser Satz. Seine Eltern schlagen und ignorieren ihn, und dadurch gerät Thomas selbst auf die schiefe Bahn. Er prügelt sich auf dem Schulhof, wird Neonazi und steigt in die Rockerszene ein. Sein Leben ist geprägt von Wut und Trostlosigkeit, die er mit Alkohol und Drogen bekämpft, bis er schliesslich an einer Veranstaltung eine Begegnung mit Gott hat und sein Schmerz auf einmal weg ist.

Prügelnde Eltern, Neonazis als Ersatzfamilie und Ansehen in Rockerklub
Im zarten Alter von sechs Jahren spielt der deutsche Thomas Baur erstmals mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen. Sein Vater schlägt ihn grün und blau, seine Mutter behandelt ihn abweisend. «Als ich mir einmal ein herrenloses Fahrrad genommen hatte, das zuvor gestohlen wurde, wurde ich in meinem Zimmer von beiden Eltern blutig geschlagen», erinnert sich Thomas. Als 10-Jähriger will Thomas drei Mal Suizid begehen, als ihm plötzlich ein Engel im Traum begegnet und spricht: «Wirf dein Leben nicht weg, es ist wertvoll in Gottes Augen.» Thomas ist beeindruckt, aber auch wütend auf Gott, weil er nicht sterben darf – seine Wut zieht sich weiter durch sein Leben, und er läuft seinem Unglück entgegen.

Als 14-Jähriger findet Thomas Baur Anschluss bei den Neonazis – er sieht sie als seinen Familienersatz an: «Sie bestätigten mir meinen inneren Hass auf alles.» Nur drei Jahre später steigt er in die Rockerszene ein. Brutal erkämpft und ohne Rücksicht auf Verlust nimmt er als 19-Jähriger in einem Motorradklub den Platz als Anführer ein – verliert bei einem Rockerkrieg beinahe sein Leben und bringt dabei fast selbst jemanden um.

Mit 19 Jahren zum Glauben gekommen
Die eine Schwester von Thomas nimmt ihn mit an einen christlichen Frauenanlass. Widerwillig stimmt er zu und lässt sich auf diese Veranstaltung ein – zum Glück. Denn was er dort erlebt, ist für ihn zwar neu und irritierend, aber vor allem befreiend. Durch einen Aufruf einer Rednerin begibt sich Thomas auf die Bühne. «Sie wusste Dinge aus meinem Leben, die sie gar nicht wissen konnte», erzählt er und beschreibt den übernatürlichen Frieden, den er auf einmal verspürte. In diesem Moment vertraut Thomas sein Leben Jesus an und erlebt nach und nach mehr Stabilität – so auch in seinem Berufsleben. Der zweifache Vater leitet nun seit zehn Jahren selbst eine Gemeinde in Heidelberg und kümmert sich dort um ehemalige Junkies oder Leute aus der Rockerszene. «Durch meine Vergangenheit sprechen wir dieselbe Sprache – ich weiss, wie ich sie abholen kann», sagt der Gemeindeleiter.

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