Marc Jost | (c) privat

Persönlich: Brückenbauer Marc Jost

Als Theologe und Politiker wird er immer wieder wahrgenommen als einer, der sich stark macht für die Schwachen.
 
Publiziert: 15.03.2019

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Der Thuner Grossrat Marc Jost ist ein leidenschaftlicher Brückenbauer. Als Theologe und Politiker wird er immer wieder wahrgenommen als einer, der sich stark macht für die Schwachen. Er gehört zu den Politikern, die durch Arbeit und Glaubwürdigkeit überzeugen. Seine Ziele verfolgt er konsequent, ohne populistische Argumentation zu verwenden. Wer dem ruhigen Zeitgenossen begegnet, spürt seine Verankerung in seinem christlichen Glauben – und ist dabei wohltuend frei von jeglichem frommen Getue.

Sind Sie mehr Theologe oder Politiker?
Ich setze aktuell deutlich weniger Zeit für die Politik ein als für meine berufliche Arbeit. Allerdings sind die 80 Prozent bei der Evangelischen Allianz nicht einfach von theologischen Überlegungen geprägt, sondern auch gesellschaftspolitisch. Zum Beispiel, wenn es in unseren Arbeitsgemeinschaften um Glaubensfreiheit, mehr globale Gerechtigkeit oder um die Bewahrung der Schöpfung geht.
Was bedeutet Ihnen die Bergpredigt?
Hier zeichnet Jesus das Ideal für unser Zusammenleben vor und macht mit seinen zukunftsgerichteten Worten gleichzeitig klar, dass wir Leiden und Ungerechtigkeit nie ganz ausschliessen werden können in dieser Welt. Er tröstet deshalb und schenkt Hoffnung, dass wir auf eine Zukunft zugehen, die dann wirklich diesem Ideal entspricht.
Sind Sie als Politiker einer Mittepartei eher dem rechten oder linken Spektrum verpflichtet?
Was die Aussenpolitik wie zum Beispiel internationale Zusammenarbeit anbelangt, ist meine Politik links der Mitte. Bei gesellschaftsethischen Themen bin ich konservativer, zum Beispiel wenn es um das Lebensrecht am Beginn und Ende des Lebens geht. Deshalb bezeichne ich mich gerne als sozialkonservativ.
Wie sehr hat Ihr Theologiestudium Ihr politisches Denken geprägt?
Meine Überzeugung ist: Eine gute Theologie bewährt sich im ganzen Leben; auch im Leiden und im Sterben. Deshalb ist sie auch grundlegend für eine gesellschaftsdienliche Politik. Ohne theologische Ausbildung – die ich am Seminar auf St. Chrischona genossen habe – wäre ich nicht in die Politik eingestiegen. Und weil wir in unserem Glaubensleben auf dem Weg der Heiligung sind, wird auch die Politik von Christen nicht perfekt sein. Ich erachte das gemeinsame Ringen um die besten politischen Antworten auch unter Christen deshalb für unerlässlich.
Welche politische Persönlichkeit hat Sie nachhaltig geprägt?
Alt Nationalrat Heiner Studer und alt Bundesrat Didier Burkhalter.
Welche Website ist für Sie besuchenswert?
www.deepl.com
Auf welche drei Smartphone-Apps möchten Sie nicht verzichten?
SBB, Twitter, LinkedIn
Diese Schlagzeile möchten Sie gerne mal im Blick auf Seite 1 lesen:
«Die Bibel ist das meistgekaufte Buch des Jahres 2020»
Wenn Sie frustriert sind ...
... mache ich einen Spaziergang am Thunersee.
© Online-Redaktion ERF Medien
 
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