Was und wie wir essen, wirkt sich auf unsere psychische Gesundheit aus. Hilfreich sind eine Reduktion der Kohlenhydrate und ein Intervallfasten, bei dem eine Mahlzeit weggelassen wird, weiss der Psychiater und Psychotherapeut Luca Hersberger.
Unser Körper hat zwei Energiequellen: Glukose beziehungsweise Zucker und Fettsäuren. Sind keine Kohlenhydrate vorhanden, holt sich der Körper die Energie aus dem Fett. Wer auf ketogene Ernährung (also mit wenig Kohlehydraten) umstellten, muss durch eine unangenehme Phase von zwei bis drei Wochen hindurch, bis sich der Körper umgestellt hat.
Die ketogene Ernährung wurde zu Beginn der 1920er Jahren bei epileptischen Kindern eingesetzt, wo sie sich als hilfreich erwies. Überhaupt kann sie bei schweren psychischen Krankheiten helfen.
Vergleicht man verschiedene Ernährungsformen, findet man einen gemeinsamen Nenner: Je weiter Weg vom Junkfood, desto gesünder.
Als weitere Ernährungsform kommt die mediterrane Kost gut weg: also Fisch, Olivenöl, viel Gemüse und Früchte. Sie kann bei Depressionen helfen.
Auch fermentierte Lebensmittel gelten als gesund. Durch die Fermentation sind mikrobiologische Prozesse abgelaufen, die Lebensmittel enthalten ein breites Spektrum an Bakterien.
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