Am 13. März 2013 trat Papst Franziskus sein Amt an. Zurzeit liegt er im Krankenhaus. Wann er austritt und ob er nochmals in den Vatikan zurückkehrt, ist noch unklar.
In den letzten zwölf Jahren hat Franziskus aber auf jeden Fall die katholische Kirche und auch darüber hinaus geprägt. Er ist der erste Papst aus dem Jesuitenorden. Als erster mit dem Namen «Franziskus» wollte er ein Zeichen setzen, wie er die katholische Kirche verändern möchte.
Franziskus bezieht sich auf den Mönch Franz von Assisi. Dieser katholische Heilige predigte Armut, Bescheidenheit und Sorgfalt im Umgang mit der Natur. Papst Franziskus wollte sich ihn zum Vorbild nehmen. So kritisierte er den Reichtum der katholischen Kirche und nahm öffentlich Stellung zu Missständen und Missbräuchen in der Kirche. Innerhalb des Kirchenstaats erlangte er deswegen weniger Beliebtheit als andere Päpste. In der Zivilbevölkerung galt er jedoch als volksnah, demütig und als jemand, der sich für die Armen einsetzt.
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