Die kürzlich angekündigten Kürzungen von SRF werden wohl die meisten Schweizer und Schweizerinnen mitbekommen haben. Sie sind aber nicht die einzigen. Auch CH Media und Tamedia (gehört zur TX Groupe) müssen auf das Budget schauen. Und wir als spendenbasiertes Unternehmen schauen sowieso immer wieder, wo noch gespart werden kann.
In unserer Branche ist ein Wandel zu beobachten. Es gibt nicht mehr so viele Werbeeinnahmen und die angebotenen Abos und Mitgliedschaften laufen nur langsam an. Dazu kommt, dass in den sozialen Medien schon viele Infos zur Verfügung stehen, allerdings nicht mit demselben Gehalt wie von einem «klassischen» Medium.
Als Radio bieten wir zudem etwas einmaliges: Wir können gerade JETZT mit den Menschen sprechen und sie dort abholen, wo sie sind. Daher hat das Radio nicht ausgedient.
Die Hörenden werden begleitet, ohne dass sie sich mit einer Musikauswahl oder weiteren Entscheidungen befassen müssen. Damit dies weiter gelingen kann, sind Medienunternehmen aber auf Konsumentinnen und Konsument angewiesen. Denn Produkte müssen konsumiert werden und auch Spenden helfen, damit es finanziell aufgeht.
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