Damaris Buchenhorner | (c) ERF Medien
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Die Familienunternehmerin

Damaris Buchenhorner ist die wohl jüngste Frau an der Spitze eines Schweizer Unternehmens.
 
Publiziert: 15.02.2020

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Sie ist wohl die jüngste Frau an der Spitze eines Schweizer Unternehmens. Damaris Buchenhorner (Jahrgang 1985) ist Verwaltungsratspräsidentin der Mineralquelle Eptingen AG im Baselbiet. Dabei hatte sie ursprünglich ganz andere Pläne. Ihr Traumjob war Krankenschwester, auch Pfarrerin hätte sich die Pfarrerstochter vorstellen können. Zudem träumte sie von einem Leben in London, Paris oder Hamburg. Sie zog das beschauliche Sissach aber der weiten Welt vor, nachdem sie ihren zukünftigen Ehemann kennenlernte.

Die Sendung mit Damaris Buchenhorner hat mich sehr beeindrukt. Sie ist ein grosses Vorbild für viele Geschäftsfrauen. Ich finde es schön, dass sie Frauen fördert und ihnen Mut macht.
Feedback eines Fernsehzuschauers

Matthias Buchenhorner war als Einzelkind der designierte Nachfolger des Eptinger-Patrons und übernahm das Unternehmen 2014. Der Geschäftsführer und die VR-Präsidentin durchbrachen die patriarchalischen Strukturen des Familienunternehmens und erneuerten sie. Aktuell ist Damaris Buchenhorner zurück aus der Babypause nach der Geburt ihres ersten Kindes. Sie spricht erfrischend ehrlich über herausfordernde Lehrjahre als Unternehmerin, Frauen und Erfolg und was ihr Wasser persönlich bedeutet.

Mineralquelle Eptingen AG

Die Mineralquelle Eptingen AG ist seit 1899 ein Familienunternehmen, welches heute in der 4. Generation geführt wird. Zwei gute Freunde, ein Zollbeamter und ein Koch, hatten 1899 die Möglichkeit am Schopf gepackt, das schon damals renommierte Hotel und Bad Eptingen zu kaufen. Kurze Zeit später wurde das Wasser der Heilquelle in Flaschen abgefüllt und Eptinger als Medizinalwasser verkauft. Bis heute ist das Unternehmen unabhängig und inhabergeführt.

Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges galt Eptingen wegen seines mineralischen Wassers als der bedeutendste Badeort im Baselbiet. Die Heilwirkung des Eptinger-Wassers wurde zuerst im Bad «Ruch-Eptingen» genutzt, später ist die Marke unter „Eptinger“ bekannt geworden. Das bekömmliche Wasser wurde schon bald mit der Kutsche, später mit Elektro-Autos und grösseren Fahrzeugen in der ganzen Schweiz vertrieben. Bis zum heutigen Tag ist Eptinger ein beliebtes Mineralwasser und besitzt ihre Wurzeln im sonnenverwöhnten Kanton Baselland.

(Textauszug von www.eptinger.ch/faq)

© Online-Redaktion ERF Medien
 
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