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(c) Addiopizzo

«Addiopizzo» kämpft gegen die sizilianische Mafia

Die Bewegung hat ein Netzwerk von Läden aufgebaut, welche kein Schutzgeld mehr zahlen.
Publiziert: 27.05.2020 28.05.2020

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Die sizilianische Mafia als Verbrecherorganisation existiert schon seit Jahrzehnten und hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert. 2004 wurde in der sizilianischen Hauptstadt Palermo die Antimafia-Bewegung «Addiopizzo» gegründet. Ihr Name bedeutet «Adieu Schutzgeld», ihr Slogan lautet: «Ein ganzes Volk, welches das Schutzgeld bezahlt, ist ein Volk ohne Würde.»

Die Bewegung hat ein Netzwerk von inzwischen über 1000 Läden aufgebaut, welche sich weigern, der Mafia das Schutzgeld zu zahlen, und bereit sind, deren Erpressungen der Polizei zu melden. «Addiopizzo» ermutigt sowohl die Verwaltung als auch Reisende, diese Läden zu unterstützen. Seit 2009 hat die Bewegung zudem eine eigene Reiseagentur, welche sauberen Tourismus anbietet.

«Addiopizzo» konnte in den vergangenen 15 Jahren in der Einstellung der Bevölkerung etwas bewirken, wie Mitgründer Edoardo Zaffuto erzählt. Allerdings hätte die Corona-Pandemie der vergangenen Wochen das Leben der Ladenbesitzer erschwert. Die Bewegung versucht, diesen zu helfen, damit diese in ihrer Notlage nicht auf die Hilfsangebote der Mafia eingehen.

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