Katharina Bänziger | (c) zVg

Gedanken zur Jahreslosung 2023: Katharina Bänziger

«Gott weiss genau, wozu er mich geschaffen hat.»
 
Publiziert: 02.05.2023

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«Du bist ein Gott, der mich sieht», so lautet die Jahreslosung 2023 aus 1. Mose 16,13. Doch was bedeutet diese Aussage für uns heute? Wie kann sie sich in unserem Alltag zeigen?

Diesen und weiteren Fragen widmen wir uns in einer losen Serie von Radiobeiträgen. Wir befragen unsere «us em Läbe»-und «us de Bible»-Macherinnen und -Macher und wollen von ihnen, über das Jahr verteilt, wissen, was der Text für sie bedeutet.

Katharina Bänziger ist im Leitungsteam der Stiftung Schleife und in unserer Rubrik «Us de Bible» zu hören. Sie erklärt: «Mich fasziniert ganz besonders, dass Gott die tiefste Sehnsucht sieht und genau weiss, wofür unser Herz schlägt und wonach wir uns in unserem tiefsten Inneren sehnen, auch wenn wir es vielleicht gar nicht richtig wissen oder in Worte fassen können.»

Die Sklavin Hagar, welche den Satz der Jahreslosung 2023 sagt, fungierte als Leihmutter für Abraham und Sara. Sie hatte den Schmerz, dass sie einen Sohn bekommen würde, den sie nicht prägen durfte. Sie wünschte sich für ihn, dass er frei sein und kein Slave wie sie sein sollte. Als sie in die Wüste fortging, sagte dort Gott durch einen Engel zu ihr, dass ihr Sohn ungezähmt wie ein Wildesel sein würde.

Mit Blick auf ihr eigenes Leben sagt Bänziger: «Ich glaube zutiefst, dass Gott genau weiss, wozu er mich geschaffen hat und was er an Wünschen und Sehnsüchten in mich hineingelegt hat.» In ihrem Alltag als vierfache Mutter müssen die eigenen Wünsche manchmal hintanstehen. Da tröstet es sie, dass sie Gott sagen kann, wofür ihr Herz schlägst. Sie vertraut ihm, dass er sich darum kümmert, dass es für ihre Wünsche Zeit und Raum geben wird.

Bänziger verweist auf einen weiteren Aspekt im Zusammenhang mit dem Bibelvers. Im Deutschen hat das Wort «angesehen» eine doppelte Bedeutung: zum einen bezieht es sich auf das Visuelle (angesehen werden), zum andern verweist es auf Würde und Wert einer Person (angesehen sein). Das bedeutet für sie: «Gott schaut mich an und gibt mir diese grosse Würde und diesen Wert. Er sieht, wer ich wirklich bin, auch wenn es andere Menschen nicht sehen oder wahrnehmen.» Die positive Konsequenz davon: «Ich muss nicht mehr von anderen erwarten, dass sie mich erkennen, wer ich wirklich bin. Es reicht auch schon, wenn Gott es sieht.»

© Online-Redaktion ERF Medien
 
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