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(c) Eric Ward/Unsplash
Audio: 05:36

Jugendliche fünf Jahre nach dem ersten Lockdown

Sie treffen auf ein Versorgungssystem, welches völlig überlastet ist.
Publiziert: 17.03.2025

Im März 2020 stellte der erste Corona-Lockdown unser Leben auf den Kopf und beeinflusste unsere Gesellschaft massiv. Besonders Jugendliche kämpften mit dieser ungewohnten Situation und haben auch heute noch zu kämpfen.

Dino Demarchi (Verantwortlicher Öffentlichkeitsarbeit Stiftung Pro Juventute) erklärt: «Kinder und Jugendliche wachsen aktuell in einer Zeit auf, wo eine Krise auf die nächste folgt. Das ist für sie sehr belastend. Wir haben in der Beratung 147 seit der Corona-Pandemie Jahr für Jahr eine Zunahme an Beratungsaufwand. Dabei geht immer mehr auch um schwerwiegende Themen.»

Seit der Pandemie hätten die Beratungen um 70 Prozent zugenommen. «Die Anfragen wegen Suizidgedanken haben sich seitdem verdreifacht. Wir haben jeden Tag deswegen etwa neun Anfragen. Wir haben leider auch eine Zunahme an Kriseninterventionen und müssen inzwischen jeden zweiten Tag eine Blaulichtorganisation aufbieten, weil ein junger Mensch kurz davorsteht, sich etwas anzutun. Vor fünf Jahren mussten wir das noch einmal pro Woche machen. Und die Zahlen zeigen, dass es in der jungen Generation mehr psychische Belastungen gibt.»

Die Jugendlichen treffen auf ein Versorgungssystem, welches völlig überlastet ist, sagt Demarchi. «Es gibt einfach nicht genügend auf Kinder und Jugendliche spezialisierte Therapieplätze. Es gibt eine lange Wartezeit, wo der Leidensdruck steigen kann. Darum ist es wichtig, niederschwellige und auch lebensrettende Erstanlaufstellen wie 147 zu unterstützen.»

Pro Juventute hat vergangenes Jahr eine Studie zur Befindlichkeit von Jugendlichen durchgeführt. «Wir habenherausgefunden, dass sich jede dritte junge Person häufig müde und erschöpft fühlt.» Der Leistungsdruck und der Stress in der Schule und in der Lehre haben zugenommen, ebenso die Perspektivenlosigkeit.

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